zweite Segelflug-Bundesliga 2015
 
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Tabelle

Bericht Runde 1
Bericht Runde 2
Bericht Runde 3
Bericht Runde 4 und 5
Bericht Runde 7
Bericht Runde 8
Bericht Runde 9
Bericht Runde 10
Bericht Runde 11
Bericht Runde 12


Runde 12  Ergebnis Runde 12

Hitzetage wie am vergangenen Wochenende stellen auch an die Segelflieger eine besondere Belastung dar. Dennoch sahen die Ligapiloten vom LSV Neuhausen von einem Tag am See ab und starteten in der Mittagshitze in die Luft über der Lausitz. Geplant war eine Strecke nach Zerbst, Frankfurt/Oder und Görlitz. Stefan Schumann und Karsten Maixner brachen diesen Plan zwischendrin ab und entschieden sich, unter Wolkenaufreihungen im Fläming mit sehr guten Aufwinden, entlang zu rasen. Mit bis zu 220 km/h waren beide unterwegs und konnten innerhalb kurzer Zeit Strecken um die 500 Kilometer zurücklegen. Maixner holte damit für die Bundesliga 110,5 km/h, Schumann sogar 115,7 km/h. Das sind bisher mit Abstand die höchsten Geschwindigkeiten in dieser Saison. Als dritter im Bunde wich Ronalf Gottscheck nicht vom gefassten Plan ab und erreichte letztlich 91,6 km/h.

Länger sah es so aus, als könnte es diesmal zu Rundenplatz eins reichen. Am Sonntag zog jedoch der FG Freudenstadt (BW) mit nur wenig mehr Geschwindigkeit an den Neuhausenern vorbei. Der erreichte zweite Rundenplatz bringt dennoch 19 Punkte und schiebt die Flieger zurück auf Gesamtrang zwei mit 98 Punkten. Der Anschluss an die Aufstiegsränge ist somit wieder hergestellt.



Maixi beim Kreisen ohne Faden

Runde 11  Ergebnis Runde 11

Runde 11 von 19 der zweiten Segelflug-Bundesliga wurde vergangenes Wochendende von Segelfliegern in ganz Deutschland ausgetragen. Am Samstag konnte vom LSV Neuhausen wegen regelmäßiger Schauer und Gewitter kein Start von Bronkow aus gemacht werden. Sonntag dagegen wurden die Hochleistungssegler an den Start geschoben. Neben den üblichen Teilnehmern gesellten sich zwei Piloten zum Ligateam, die frisch ihren Flugschein erhalten hatten. Die Mannschaft flog zunächst in Richtung Chemnitz, wobei Ronalf Gottscheck (85,7 km/h) sogar bis zum Geyer im Erzgebirge kam. Anschließend ging es auf die Aufwind-Rennstrecke im Fläming, wo noch bessere Bedingungen vorherrschten. Von Bad Belzig aus ging es dann über Brandt (Tropical Island) zurück nach Bronkow. Mathias Habertag erreichte mit 93,9 km/h die größte Geschwindigkeit, Stefan Schumann und Rainer Bretschneider konnten im Zweisitzer 83,4 km/h verbuchen.

Da die Routen nicht im besten Wetter gewählt wurden, kann der Verein mit Rundenplatz 19 nur 2 Punkte verbuchen. In der Tabelle fallen die Neuhausener um zwei Ränge auf Platz 14 zurück.



Der Duo im Fläming

Runde 10  Ergebnis Runde 10

Bei schwierigem Wetter verstanden es die Neuhausener Segelflieger schon häufig, wichtige Punkte für die Segelflug-Bundesliga zu sammeln. So auch am vergangenen Wochenende. Nachdem regenbedingt am Samstag garnicht geflogen werden konnte, stellten sich am Sonntag vier Piloten an den Start. Nur kurz sollte das Wetter die Bildung von Aufwinden zulassen, mit denen die motorlosen Flugzeuge längere Zeit in der Luft bleiben können. Ronalf Gottscheck (81,7 km/h) startete als erster und flog nach Herzberg, Neuhausen und zurück nach Bronkow. Steffen Kubitz dehnte im Zweisitzer die Route etwas in Richtung Nord-Süd aus und erzielte damit 70,7 km/h. Mathias Habertag versuchte sich eher östlich zu halten, musste aber schon nach 145 Kilometern und 50,7 km/h wegen schlechter Wetterbedingungen auf einem Acker nahe Spremberg landen.

Insgesamt erreicht der Verein damit den zweiten Rundenplatz und erhält wertvolle 19 Punkte. In der Gesamttabelle setzt sich der Aufwärtstrend fort, dort liegen die Neuhausener auf Rang 12 mit 77 Punkten.



Taktikbesprechung am Ventus

ASW15 am Start

Runde 9  Ergebnis Runde 9

Um die Ligaplatzierung des Vereins zu verbessern, gingen am vergangenen Sonntag nicht weniger als acht Piloten an den Start. Von Bronkow aus wurde versucht, die regionalen thermischen Rennstrecken in der Oberlausitz und in Polen zu nutzen. Steffen Kubitz (78,3 km/h) und Ronalf Gottscheck (76,9 km/h) konnten hier die besten Durchschnittsgeschwindigkeiten erzielen. Stefan Schumann startete für den LSV Neuhausen von Zwickau aus, wo die Deutsche Meisterschaft 2015 statt findet. Nach anfänglicher Gewöhnung an das besondere Fliegen im Mittelgebirge konnte er nach 5 Stunden 85,2 km/h in die Wertung einbringen.

In dieser Runde erflog das Team Platz 9 mit 12 Punkten. Nur knapp konnten zwei Vereine aus Baden-Württemberg sich vor die Neuhausener setzen. Die Gesamtplatzierung verbessert sich leicht von 22 auf 20. Der Anschluss an das Mittelfeld ist wieder hergestellt.



Stefan in Zwickau

Runde 8  Ergebnis Runde 8

Dass schönes Wetter nicht gleich gutes Segelflugwetter bedeutet musste der LSV Neuhausen am vergangenen Samstag erfahren. Ist die Luft zu Warm kann die Entstehung der Aufwinde, welche die Segler in der Luft halten, gestört sein. Stefan Schumann startete am Rundensamstag dennoch, um wichtige Punkte für die Segelflug Bundesliga zu erfliegen. Nach schleppendem Beginn, besserte sich das Wetter auf dem Weg in Richtung Osten. Letztlich standen 250 Kilometer und 80 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit in der Wertung. Der Rest der Ligamannschaft hoffte auf Besserung am Sonntag. Die Schlechtwetterfront kam jedoch später als erwartet und bescherte dem südosten Deutschlands ganztags kaltes und bedecktes Wetter.

Da im Nordwesten gut geflogen werden konnte, stand am Ende nur ein Punkt auf dem Konto. Der Verien rutscht damit wieder in Richtung Abstiegsplätze (22) und hat derzeit 46 Punkte.


Runde 7  Ergebnis Runde 7

Der Rundensamstag der zweiten Segelflug-Bundesliga hielt starken Wind und immer wieder Schauer für die Ligapiloten des LSV Neuhausen bereit. Erst beim dritten Start schaffte es Ronalf Gottscheck (96,2 km/h) in der Luft zu bleiben und Flog zunächst über Elsterwerda nach Zielona Gora (Polen). Der Rückweg nach Bronkow war dann südlich von Cottbus von einem großen Regenschauer versperrt, wodurch er langsam in niedrigen Höhen daran vorbei fliegen mußte.

Am Rundensonntag standen gleich 5 Neuhausener Piloten am Start, um die Rundenwertung komplett zu machen. Ohne direkten Sonnenschein und dadurch mit nur mäßigen Aufwinden pendelte das Team zwischen Dahme und Weißwaßer in der Lausitz hin- und her. Lediglich Steffen Kubitz (77,2 km/h) traute sich bis nach Polen hinein. Ein Highlight war der Teamflug mit vier Flugzeugen, der einiges an Koordination in der Luft erforderte. Stefan Schumann komplettierte die Wertung mit 67,2 km/h.

Der Luftsportverein erholt sich leicht von der Flaute der vergangenen Runden und erreicht mit Rundenplatz 8 (13 Punkte) den Gesamtrang 20 bei 45 Punkten.



Teamflug über Spremberg

Runde 4 und 5  Ergebnis Runde 4  |  Ergebnis Runde 5

Das Wetter der beiden vergangenen Runden bereitete den Segelflugpiloten des LSV Neuhausen keine Freude. Während in Runde 4 aufgrund des Wetters garkein Ligaflug unternommen werden konnte, war vergangenes Wochenende zumindest der Rundensonntag fliegbar.

Die drei gestarteten Piloten versuchten über Bautzen das Erzgebirge zu erreichen. Dort entstehen bei den richtigen Wetterbedingungen sehr gute Aufwinde an den Gebirgsformationen. Während Steffen Kubitz (86,9 km/h) bis Stollberg kam, flog Ronalf Gottscheck (90,7 km/h) auf der Route sogar bis kurz vor die Stadt Hof. Thomas Nedelka, der als erster von Bronkow aus gestartet war, landete kurz vor dem Erzgebirgskamm auf einem Acker und konnte so nur 45,4 km/h in die Wertung einbringen.

Nach zwei Runden Wetterpech rutscht der Neuhausener Verein um 9 Plätze auf Platz 22 mit 26 Punkten ab.



Das Ligateam vom Rundensonntag

Runde 3  Ergebnis Runde 3

Stefan Schumann und Mathias Habertag (jeweils 84,1 km/h) starteten am Nachmittag vom Flugplatz Bronkow aus in Richtung Riesengebirge, wo das beste Flugwetter für den Tag angesagt war. Nahe der Schneekoppe mußten beide jedoch umkehren, da die Aufwinde im Vorgebirge schlechter waren als erwartet. Steffen Kubitz (94 km/h), Karsten Maixner (94,4 km/h) und Oliver Jurk wurden zeitgleich vom Wettbewerb in Klix in die Lausitz und den Fläming geschickt, wo sie deutlich beßere Bedingungen vorfanden.

Am Rundensonntag flogen Karsten Maixner und Ulrich Zimmermann erneut von Klix aus über den Fläming, konnten ihre Geschwindigkeit jedoch nicht verbeßern.

über das Wochenende wurden von allen Neuhausener Piloten über 2900 Kilometer erflogen. Die Geschwindigkeiten reichten in der Liga für Rundenplatz 12 mit 9 Punkten. In der Tabelle klettert der Verein einen Platz am SG Möckmühl-öhringen aus Baden-Württemberg vorbei und steht stabil mit 23 Punkten im Mittelfeld auf Platz 13.



Speed-Astir Team

Starterfeld in Klix

Runde 2  Ergebnis Runde 2

Der zweite Durchgang der 2. Segelflug Bundesliga war gezeichnet durch unbeständiges Wetter. Am Rundensamstag versuchte Stefan Schumann der warmen Luft wenigstens ein paar Punkte für die Wertung zu entziehen, da andere Vereine mit noch schlechteren Bedingungen zu kämpfen hatten. Eine Landung auf dem Flugplatz Welzow nach nur 135 Kilometern Flugstrecke beendete den Wertungsflug vorzeitig. Dennoch stand neben Schumann nur ein weiterer Pilot am Ende des Rundensamstags in der Wertung.

Die eigentliche Punktejagd startete am Sonntag, an dem beßere Aufwinde, aber auch Regen erwartet wurden. Mathias Habertag und Stefan Schumann legten einen kurzen Zick-Zack Kurs von Bronkow über Doberlug Kirchhain und Lubsko (Polen) und erreichten damit beide 63,3 km/h für die Wertung. Ronalf Gottscheck (83,3 km/h) schaffte es sogar bis Zielona Gora, bevor er den Heimweg über Weißwaßer antreten mußte.

Am Ende konnten nur 17 Vereine Flüge in die Wertung einreichen. Die Neuhausener erreichten den 8. Rundenplatz (13 Punkte) und schieben sich in der Tabelle von Platz 20 auf 14 vor.



Das Ligateam vom Rundensonntag

Abrüsten vor dem Regen

Runde 1  Ergebnis Runde 1

Während die Vereine Westen Deutschlands am Rundensamstag für diese Jahreszeit überdurchschnittlich gute Bedingungen für den Segelflug vorfanden, entwickelten sich die ersten Aufwinde in der Lausitz erst am Nachmittag. Nach einem späten Start am Nachmittag flog Ronalf Gottscheck auf direktem Weg bis nach Genthin. Von dort aus nahm er mit Rückenwind Fahrt in die Heimat auf und war schon nach 90 Minuten wieder bei Hoyerswerda. Anschließend ging es zurück zum Flugplatz Bronkow. Nach gut 4 Stunden Flugzeit standen immerhin noch 400 Kilometer und eine Ligageschwindigkeit von 94,6 km/h in der Wertung.

Trotz noch schlechterer Wettervorhersage für den Sonntag, hoben Steffen Kubitz (92,9 km/h) und Karsten Maixner (96,9 km/h) in Bronkow für ihre Ligaflüge ab. Kubitz flog dabei zunächst nach Krosno (Polen), wo sich das Wetter noch einmal deutlich beßerte. Mit wenig Mühe ging es von dort aus nach Görlitz, Herzberg und Riesa. Maixner entschied sich zuerst für einen südöstlichen Kurs nach Görlitz und überflog zwei Stunden nach seinem Start schon Cottbus Drewitz. Herzberg war auch hier der Wendepunkt, um mit Wind im Rücken noch einmal bis nach Boxberg und anschließend aus über 2000 Metern Höhe nach Hause zu fliegen. Trotz der unterschiedlichen Streckenwahl flogen beide fast 500 Kilometer weit. In der Wertung mußten sich die Neuhausener jedoch mit nur 2,1 km/h Geschwindigkeitsunterschied dem SFC Schwäbisch Hall geschlagen geben und steht damit auf Platz 20 mit einem Punkt.



Briefing in der Kälte

Startvorbereitung
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