Deutsche Meisterschaft Zwickau 2015
 
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Wertung

Livetracking

Siegerehrung und Abreise - Sonnabend, 27.06.2015

Tag der Abreise und Stefan hatte mich gewarnt, jedes mal, wenn er abreist regnet es. Tja und was passiert, es regnet. Aber erst einmal gibt es Frühstück im Wohnwagen von Klaus oder besser gesagt, im Haus auf vier Rädern. Danach werden fix die Zelte abgebaut, alles verstaut und pünktlich zum Briefing sind wir fertig. Nach endlosen Reden von Politikern, dem Vereinsvorsitzenden und dem Wettbewerbsleiter, geht es mit der Siegerehrung los. Nach einer Stunde ist der Spuk vorbei und es geht richtig Heimatflugplatz. Als Helfer hätte ich mir mehr Flug- und Sonnentage gewünscht und Stefan sicherlich auch. Als Abschluss bleibt nur zu sagen, dass es eine interessante Erfahrung war und jeder Flugschüler oder frischer Scheininhaber sollte mindestens einmal auf einem Wettbewerb geholfen haben.

11. Wettbewerbstag (5. Wertungstag) - Freitag, 26.06.2015

Heute entscheidet sich, ob morgen noch einmal geflogen werden muss, denn die Clubklasse benötigt vier Wertungstage, für eine gültige Meisterschaft. Wir können immerhin den Jantar zum Start schieben. Ein gutes Zeichen, aber ehrlich gesagt bleibt der Wettbewerbsleitung auch nicht anderes übrig als ein Versuch. Der Meteorologe ist verhalten bzgl. des Wetters, aber es wird dennoch fliegbar.

Um kurz nach halb eins geht es los und die Wilgas schleppen die ersten Flugzeuge. Nach einem kurzen Regenschauer, ist jedoch mindestens die Hälfte, der bereits gestarteten, wieder unten. Zum Glück nicht Stefan und so kann ich in aller Ruhe das Geschehen beobachten. Die Doppelsitzer werden auch nach oben geschickt. Nachdem alle Flieger oben sind und die Abflugfreigabe erteilt worden ist, gibt es schon erste Außenlander. Stefan kommt zwar an den Platz zurück, als Erster, aber ohne Zeitwertung. Tja und Rolf ist rumgekommen und im Zielkreis außengelandet, aber er hat Punkte bekommen, die Stefan fehlen und somit rutscht Stefan auf den 21. Platz. Stefan ist darüber so frustriert, dass er jedem erzählen muss, dass er hätte auf sein Bauchgefühl hören sollen und so weiter und so fort (Anmerkung Stefan: Das werde ich noch mindestens zwei Jahre lang tun! :D). Ich als Helfer kann da auch nicht mehr viel machen, als zu sagen: „Nächstes mal wird alles besser!“

Am Abend gibt es das Festessen und viele interessante Gesprächsthemen. Alles in Allem ein runder Abschluss.

10. Wettbewerbstag (4. Wertungstag) - Donnerstag, 25.06.2015

Heute scheint ein besserer Tag zu werden, alles beginnt früher, Briefing um 10 Uhr und der Start erfolgt gegen 12:30 Uhr. Auf der Livetracking-Website kann ich wieder den Flug von Stefan verfolgen, der diesmal wesentlich undramatischer aussieht als gestern. Also brauche ich den Anhänger nicht fertig zu machen.

Nach der Landung, beschwert sich Stefan ständig darüber, dass er den 5-Meter-Bart im Endanflug nicht getroffen hat, tja: ''Shit happens!'' Dennoch haben die Beiden gute Entscheidungen getroffen und einige gute Piloten hinter sich gelassen. Insgesamt platzieren er und Rolf sich in den Top 10 mit Punktemäßig nur wenig Abstand zum Tagesersten. Jetzt geht es noch fein und ungeduscht in eine Gaststätte zum Abendessen. Bilder laden wir später hoch.



Grauthermik - das sieht ja nicht so gut aus

Stefan bei der Flugvorbereitung

9. Wettbewerbstag (3. Wertungstag!!!) - Mittwoch, 24.06.2015

Ein Briefing und diverse Vorhersagen lassen auf einen Wertungstag hoffen. Um 12 Uhr werden dann die Strecken bekannt gegeben und ab 14 Uhr ist Startbereitschaft. Nach einem kurzen Feldbriefing und einer dreiviertel Stunde Warten, geht es los und die ersten Doppelsitzer werden geschleppt. Danach kommt auch die Clubklasse dran. Jedoch lässt ein Blick in den Himmel erahnen und viele Piloten, die einen zweiten Start benötigen, dass nicht viele rumkommen werden und mit hoher Auslandewahrscheinlichkeit. Nachdem der Abflug für die Clubklasse freigegeben worden ist, rollen auch schon die ersten Anhänger los, um die Piloten von den Feldern einzusammeln.

Stefan blieb vom schlechten Wetter ebenfalls nicht verschont und landete mit zwei Libellen auf dem gleichen Acker außen. Immerhin eine Stunde später, als dem Barogramm vom Livetracking her zu erwarten war. Der Acker war ein schöner Maisacker mit weichem Boden. Dort angekommen, hatte man schon die Flugzeuge entsprechend präpariert und durch den weichen Boden geschoben. Das Abrüsten verlief problemlos, dank vieler fleißiger Hände die ebenfalls mitgekommen waren. Abends um 22 Uhr waren wir dann wieder zurück und konnten gerade noch etwas reichzeitiges von der Flugplatzkantine erhalten. Eine Wertung kam leider nicht zustande für die Clubklasse, da zu wenige Piloten (keiner!) die Mindestwertungsstrecke von 100km geschafft haben.



Plastikwolke am Himmel

Viele Helfer beim Abrüsten

Jantar im Maisfeld
8. Wettbewerbstag (Neutralisiert) - Dienstag, 23.06.2015

Heute ist klar gewesen, dass neutralisiert wird und so geht es ins sehenswerte Horch Museum von Zwickau. Da der Tag immer noch lang ist, bleibt noch Zeit für das Kino und der Tag ist um.

7. Wettbewerbstag (Neutralisiert) - Montag, 22.06.2015

Wiedermal macht das Wetter einen Strich durch die Rechnung der Segelflieger. Nach einem kurzen Briefing ist klar, dass auch der morgige Tag wieder unfliegbar wird. Stefan fährt daher Anne nach Hause und ich amüsiere mich am Platz.

6. Wettbewerbstag (Neutralisiert) - Sonntag, 21.06.2015

Endlich die allmorgendliche SMS sagt, dass auch die Clubklasse aufrüsten soll. Das Briefing um halb elf, zeigt aber, dass der Tag wahrscheinlich nur etwas für die Dosis ist und die Clubbis am Boden bleiben. Es ist um 13:30 Uhr und wie vorher vermutet bleibt die Clubklasse am Boden. Stefan schielt immer häufiger auf eine Libelle. Hier stehen aber auch ein paar aufgemotzte Flieger herum, mit LX 9000 und allem Schnickschnack. Trotz Neutralisierung lässt sich Stefan in den Himmel schnipsen und kann sich auch ein Weilchen halten. Für die Bundesliga reicht es trotzdem nicht, aber unsere Vereinskameraden haben ja gute Arbeit geleistet, Platz 2: Knorke!

Ich konnte heute auch endlich mal jemanden vom Acker ziehen, die ''Konkurrenten'' vom Fliegerklub Brandenburg mit der DG1000. Was es alles nicht gibt, sogar elektrische Einziehfahrwerke. Der heutige Abend wird wahrscheinlich wieder bei einer Runde Kniffel ausklingen. Die Wetteraussicht für morgen sieht, gelinde gesagt, besch**** aus.



DG1000 auf dem Acker

Nach oben schauen bringt jetzt auch nichts mehr

5. Wettbewerbstag (Neutralisiert) - Sonnabend, 20.06.2015

Es ist der dritte Tag der neutralisiert wird. So langsam breitet sich Unmut im Lager aus. Manche überlegen schon nach Hause zu fahren. Verständlich bei den wenigen Flugtagen. Heute ist mal wieder ein Briefing, wahrscheinlich um zu gucken, ob noch jemand da ist. Das Wetter sieht bescheiden aus und keiner weiß, wann wieder geflogen wird. Es gibt eine kleine Feier am heutigen Tag, Zeit ein paar Kontakte zu knüpfen, wenn schon nicht geflogen wird.

4. Wettbewerbstag (Neutralisiert) - Freitag, 19.06.2015

Auch heute wurden beide Klassen neutralisiert, die Clubklasse sogar schon vor dem Aufstehen vor dem Briefing. Rolf hat uns netterweise wieder zum Frühstücken in seinen Wohnwagen eingeladen. Nachdem wir nun gesättigt und gestärkt sind, werden wir über weitere Freizeitaktivitäten nachdenken. Eines der Tagesziele ist, das Wettbewerbskennzeichen des Jantars an den Anhänger zu kleben. Rainer: die Rechnung erhältst du bald.



Präzisionsarbeit

Anhängerputzen

Ordnungsgemäß angebrachte Kennzeichen

3. Wettbewerbstag (Neutralisiert) - Donnerstag, 18.06.2015

Heute sieht das Wetter weniger erfreulich aus. Das ganze Übel bestätigt auch noch einmal der Wettbewerbsmeteorologe. Nun muss Stefan mal am Boden bleiben und sich anderweitig beschäftigen. Nachdem wir einkaufen waren, fuhr Stefan mit Anne in die Therme. Ich konnte die Zeit nutzen und ein Mittagsschläfchen gönnen daddelte auf Stefans GameBoy rum. Ein relativ wenig ereignisreicher Tag.

2. Wertungstag - Mittwoch, 17.06.2015

Ein weiterer Tag in Zwickau beginnt und zwar mit einem leckeren Frühstück und einer Tasse Tee. Frisch gestärkt geht es zum Flugzeug und der morgendliche Abtrocknungsvorgang des Jantars beginnt. Nach ausgiebigem Trocknen zieht Stefan das Flugzeug zur Startposition und ich gehe anderen Geschäften nach. Für 10 Uhr ist diesmal das Briefing angesetzt und voller Spannung erwartet Stefan die heutige Aufgabe. Denn sehr gutes Wetter ist vorhergesagt. Leider habe ich kein Foto gemacht, aber nach der Bekanntgabe der heutigen Strecke, welche um das Erzgebirge führt, konnte man dem Stefan ein breites Honigkuchengrinsen ansehen und in seiner Art: ''Die Strecke hätte ruhig länger sein können!''. Jaja Stefan und ich muss dich nachher vom Acker ziehen, weil du der Meinung warst, irgendwo in Tschechien zu landen.

Also Zack an den Start und Vorbereitungen treffen. Essen, Trinken einpacken, nicht zu vergessen die Pinkeltüten und Wendepunkte in die Aufzeichnungsgeräte einhacken. Außerdem bekommen wir diesmal einen offiziellen (Live-)Tracker. Mit 30 Minuten Verzögerungen ist an dem Teil aber nichts live, da kann man das auch gleich sein lassen. Zum Glück hat Stefan sein eigenes Tracking am laufen.

Gut, nachdem alles bereit ist, beginnt das übliche Warten auf den Start. Ich schieße derweil wie ein Irrer Fotos und schaffe es sogar mit meiner Kamera einen kreisenden Pulk zu erwischen. Nachdem alle in der Luft sind (diesmal brauchten 2 Piloten einen zweiten Versuch) geht es los. Außerdem sei mal an dieser Stelle erwähnt, dass ich immer noch auf meine Lizenz warte. Bei so vielen Flugzeugen und tollen Strecken, die hier geflogen werden, möchte ich nun auch mal langsam in die Luft. Ich weiß schon gar nicht mehr, wie man so ein Teil fliegt, das sich Flugzeug nennt. Am Platz sieht man bereits die hohe Cirrusbewölkung und Cumuli sind nur vereinzelt zu finden, hoffentlich sieht das auf Stefans Strecke besser aus.

Stunden später ist die Clubklasse wieder da, im Sekundentakt landen die Segler auf der Wiese. Stefan sieht nicht so begeistert aus. ''Ferry...der Endanflug...das war alles Mist!'' beschwert er sich. Solange mir die Tschechenrückholtour erspart bleibt ist alles gut. Kurze Zeit später wedelt Stefan auch schon mit seinem Smartphone vor meiner Nase herum. ''Gugg mal Ferry, Erster.'' Prima! Haben ja auch erst 4 Leute den Flug hochgeladen. Am Ende reicht es zu Platz 16 mit wenig Punktabstand nach vorn. Die Auswertung mit Rolf ergibt, dass der Tagessieg heute von den beiden verspielt wurde. Als Schuldiger wird ein schwacher Bart am Einstieg vom Erzgebirge ausgemacht. Anschließend wurde abgerüstet, die nächsten Tage wird es wohl nichts mit Fliegen.



Zurück am Platz

Schick so ein Arcus

1. Wertungstag - Dienstag, 16.06.2015

Es rüttelt am Zelt, wieder ein mal und mit den Worten: ''Brötchen holen!' So wird man als Helfer auf einem Wettbewerb geweckt! Also Brötchen holen und Frühtstücken. Das Aufrüsten des Jantars bleibt uns diesmal erspart, denn die Nachbarn von nebenan waren so freundlich uns Verankerungszeug zu leihen. Nach kurzem Trockenwischen des Flugzeuges ziehen wir den Jantar an den Start. Diesmal startet Stefan als letzter Clubi vom Nordfeld. Danach setzt sich Stefan intensiv mit dem Wetter auseinander und kommt zum Schluss man müsse doch ins Erzgebirge fliegen, da dort das Wetter so hervorragend aussieht.

Um halb elf dann das Briefing und die überraschung es geht nicht ins Erzgebirge sondern genau in die entgegengesetzte Richtung: in den Thüringer Wald. Dort sieht das Wetter nach einem Blick in den Himmel nicht allzu vielversprechend aus.

11:45 Uhr der erste Flieger rollt und hebt ab. Nach ein paar Minuten ist auch Stefan an der Reihe und hebt ab. Gespannt verfolge ich live den Flug und es sieht so aus, als wäre das Wetter doch sehr gut vom Wettbewerbsmeteorologen vorhergesagt wurden.

Diesmal versuche ich rechtzeitig die Landung zu fotografieren. Außerdem werden wir ja sehen wie er sich so geschlagen hat.

Nach knapp vier Stunden höre ich "Sechs November, zehn Kilometer." Ein paar aus der Clubklasse sind schon eingetrudelt, Stefan liegt im Mittelfeld. Die Wertung offenbart schon kurz nach der Landung (neuartige Smartphone-Technik sei dank), dass Stefan die Aufgabe erfolgreich umrundet und 85 km/h geschafft hat. Teamkollege Rolf hatte ihn zunächst abgehängt, wurde dann aber eingeholt und überholt auf dem letzten Schenkel. Beide sind mit ihrer Platzierung im Mittelfeld (Platz 25 und 32) nicht ganz zufrieden. Die Flugauswertung ergibt, dass über dem Thüringer Wald zu zaghaft vorgeflogen wurde. Morgen also mehr Konsequenz und: Knüppel nach vorn!



Starterfeld vor bestem Hintergrund

Jantar im Anflug

3. Trainingstag (Pflichttraining) - Montag, 15.06.2015

Heute ist der Pflichttrainingstag! Um kurz nach 8 Uhr, erhalten wir die SMS, dass erstmal kein Startaufbau erfolgt. Also gehen wir ganz entspannt zum Eröfnungsbriefing um halb zehn.

Nach kurzen Ansprachen durch den Vereinsvorsitzenden des Aero Clubs Zwickau, der Bürgermeisterin von Zwickau und einer kurzen Pause, beginnt das eigentliche Briefing. Erst werden einige organisatorische Dinge besprochen sowie Themen Sicherheit und Einreichung der Logger-files. Das wichtigste ist jedoch, dass geflogen wird. Natürlich gibt es schöneres Wetter aber was soll's! Wer hier den goldenen Blumentopf will, muss auch an solchen Tagen fliegen. Jedoch sieht Stefan nicht sehr begeistert aus. Nach weiteren Cockpitmodifikationen rüsten wir dann endlich den Jantar auf und ziehen ihn an den Start. 14 Uhr: Das nächste Briefing, die Aufgabe wird bekannt gegeben. Aufgrund des Wetters wird es nur eine kleine AAT Aufgabe. 15 Uhr kommt die Wilgakolonne angerollt und wartet darauf zu schleppen. Neben den Wilgas steht auch ein Motorsegler zum Schleppen, Stefans Kommentar dazu: ''Hoffentlich schleppt die nicht mich!'' Ausserdem sieht das Wetter noch immer nicht besser aus und Stefan auch nicht. 15:15 Uhr endlich geht’s los, Stefan ist der Vierte, der in geschleppt wird und sogar mit einer Wilga.

Es ist jetzt 16:40, die Clubis und Dosis sind in der Luft und das Wetter wird deutlich besser. Mal sehen wie sich Stefan schlägt, es ist zwar nur ein Training, trotzdem will sich hier keiner die Blöße geben. Das ganze Spektakel kann ich live verfolgen. Selbst das Drama Greiz muss ich mir ansehen und hoffe, dass mir eine Rückholtour erspart bleibt.

Glücklicherweise findet Stefan den rettenden Endanflugbart und ist wenige Minuten später am Platz. Nach der üblichen Prozedur stehen wir wieder am Anhänger, der jedoch von Doppelsitzern und Clubklasse-Fliegern total zugeparkt ist. Kaum einer rüstet ab. Stefan will einem Piloten erklären, dass es so nicht geht und er sich woanders hinstellen möge und kommt grinsend mit Erdankern zurück. Auch wir rüsten anscheinend heute nicht ab. Mein Rücken dankt es. Die Wertung schaut etwas eigenartig aus, aber es war ja auch nur ein Training. Nicht alle haben sich an die ausgeschriebene Aufgabe gehalten oder sie zuende geflogen.



Wilgakolonne

Der Jantar bleibt rückenschonend aufgerüstet.

2. Trainingstag - Sonntag, 14.06.2015

7.30 rüttelt es am Zelt, der Helfer muss aufstehen. Ein Blick in den Himmel verrät, dieser Tag wird fliegbar. Also wird heute ein freies Training durchgeführt. Nach einem guten Frühstück wird der Jantar aufgerüstet und an den Start gezogen. Dabei sehen wir eine lange Schlange zur technischen Abnahme. Ein Glück, dass wir gestern alles erledigt haben und somit den Tag optimal nutzen können. Wieder im Lager zurück, werden letzte Detail zur heutigen Route besprochen und zwar mit Rolf dem ''Teamkollegen''. Da sich die Wetterberichte nicht ganz einig sind, wird entschieden in die bessere Richtung zu fliegen und dabei den Teamflug zu üben. Kurz nach 11 Uhr geht es los. Die Wilga zieht den Jantar in die Luft. Nicht der beste Start, aber das Flugzeug ist in der Luft. Mittlerweile rollen immer mehr Piloten an den Start und wollen abheben. Die beiden Schleppflugzeuge, zwei Wilgas typisch für unsere Region sind rundum beschäftigt.

Um die Mittagszeit ist es pottenheiss und alle versuchen einen schattigen Platz zu erwischen, um den Aufenthalt einigermaßn erträglich zu gestalten. Gegen Nachmittag zieht eine Abschirmung über den Platz und die anfangs schönen Cumuli lösen sich auf.

Nach gut 5 Stunden ist Stefan zurück. Der Jantar bekommt heute den Beinamen ''Mückentod''. Noch nie haben wir so viele Mücken an einem Flugzeug gesehen. Rolf ist Stefan irgendwann davon geflogen, seine LS1 hat Mückenputzer. 300 Kilometer sind zwar kein Bestwert, aber heute ging es eher um Sightseeing und den Teamflug. Für die Bundesliga kamen sogar noch 85 km/h zusammen.

Jetzt gibt es Bacon-Toast mit Käse und nachher geht es zur Eröffnungsparty. Ob morgen zum Pflichttraining geflogen werden kann, weiss keiner so genau.



Mückeneinschläge

Flugnachbesprechung

1. Trainingstag - Sonnabend 13.06.2015

"Endlich wieder Wettbewerb!", ließ Stefan gestern nach dem Aufbau der Zelte verlauten. Gut organisiert waren sowohl der Anhängerstellplatz als auch die gewünschte Position unserer Zelte vormarkiert. So gut war der eigene Anhänger noch nie zu erreichen, meint Stefan. Keine 5 Meter hinter dem Zelt kann direkt vom Flugzeug zum Frühstückstisch gebrüllt werden (oder umgedreht).

Nach kurzem privaten Wetterbriefing mit Rolf (Stefan's geplantem Teampartner vom FK Brandenburg) wurde aufgrund schnell näherkommender Gewitter für heute entschieden, einen Techniktag zu machen. Das hieß also dennoch zunächst einmal aufrüsten, da der Jantar durch die technische Abnahme beim Veranstalter musste. Würden die Gewichtsoptimierungen, die am Jantar durchgeführt wurden reichen oder musste noch vor Beginn der Meisterschaft der Rückweg nach Hause angetreten werden?
Wir bleiben! 378 kg bringen Pilot und Flugzeug gemeinsam auf die Waage und bleiben unter dem maximalen Abfluggewicht von 385 kg. Außerdem wurde festgestellt, dass das Gleitschwein Jantar nur 14,9m Spannweite hat. 10 Zentimeter weniger als er eigentlich haben sollte? Da wurde beim Umbau auf Winglets wohl etwas zu viel abgesägt....

Anschließend wurde wieder abgerüstet, eingekauft, gekocht und mehrere Gewitter ausgesessen. Als vorabendliche Beschäftigung werden sich jetzt noch Äcker in der Region angeschaut. Sicher ist sicher...



Spuren der Ackerbesichtigung

Für Essen im Camp wird gesorgt
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